IRANREISE 2013 - KLASSISCHE MUSIK UND PERSISCHE KUNSTSCHÄTZE

Exklusive Kulturreise in den Iran mit Konzerten klassischer Musik

Mit dem Iran-Experten Dr. Klaus Gallas - künstlerischer Leiter des West Östlichen Diwan Festivals Weimar

 

Veranstalter Ökumen Reisen
Information und Buchung Tel.: +49 (0) 4461 - 929 30
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Termine Reisedauer 14 Tage
Mi, 16.10.2013 - Di, 29.10.2013
Preise Pro Person im DZ - 2.490,00 €
EZ-Zuschlag pro Person - 325,00 €

 

 


 

 

 

A

uch oder gerade in Zeiten der Krisen und Spannungen ist der kulturelle Austausch von besonderer Bedeutung, sofern er überhaupt irgendwie organisiert werden kann. Wir sind froh, dass wir trotz enormer Schwierigkeiten ein Projekt auf die Beine stellen konnten, das in der momentanen politischen Situation wohl einzigartig ist. Wir glauben weiterhin an die positive Wirkung kultureller Verständigung, deshalb fahren wir gerade jetzt mit Musikern in den Iran und bieten Interessenten an, uns auf dieser Kulturreise zu begleiten. Im Mittelpunkt der Konzertreise mit Workshops steht das Ziel, bereits vorhandene kulturelle Brücken zwischen Iran und Deutschland zu festigen und ganz konkret zwischenmenschliche Kontakte aufzubauen, Berührungsängste, Vorurteile und Missverständnisse auf beiden Seiten aufzudecken und transparent zu machen. Mit den Konzerten und Workshops in Isfahan, Jasd und Schirâs können wir das schaffen und gute Voraussetzungen bilden für das Verstehen zwischen dem christlichen Abendland und des schiitisch geprägten Kulturraum von Iran. Durch die Begegnung mit dem Fremden werden die Unterschiede deutlicher wahrgenommen, die zum Verstehen der anderen Kultur wichtig sind. Die Konzertreise mit Workshops ist eine multikulturelle Veranstaltung zwischen Orient und Okzident, um die Schwellenängste der Menschen in Deutschland ganz allgemein vor der islamischen Welt und umgekehrt gleiche Ängste in Iran vor dem christlichen Europa abzubauen. Bei den Konzerten und Workshops sollen sich Iraner und Deutsche genauer kennenlernen, Vorurteile revidieren und ihre Erfahrungen zuhause weitergeben.

 

 

  • Linienflug mir IRAN AIRLINES ab/bis München und Frankfurt - ab Hamburg, Köln, Leipzig mit Zuschlag: 30,00€
  • Flughafensteuern, Ausreisesteuern, Flughafen-, Lande- und Sicherheitsgebühren
  • 30 kg Freigepäck
  • 14 Übernachtungen inkl. Halbpension in 4-5*Hotels entspr. Standard (Landeskat.) lt. Tourverlauf oder gleichwertig
  • Ausflugs-, Besichtigungs- und Erlebnisprogramm lt. Tourverlauf inkl. Eintrittsgelder
  • Transfers und Überlandfahrten lt. Tourverlauf in guten, landesüblichen, klimatisierten Reisebussen
  • Qualifizierte deutschsprachige örtliche Reiseführung und iranische wissenschaftliche Reiseleitung
  • Zusätzlich wird Dr. Klaus Gallas gezielt Vorträge vor Ort halten

  • Reiserücktrittskosten-Versicherung
  • Fahrt zum Flughafen
  • Trinkgelder
  • Sonstige Mahlzeiten außerhalb der Halbpension
  • Getränke
  • Visagebühren

 

KÜNSTLER

 

Als Künstler für die Konzerte und Workshops stehen zur Verfügung:

Rebekka Hartmann (Violine, Echo-Preisträgerin 2012), Julian Riem (Piano, Echo-Preisträger 2012) und Josef Kröner (Violine, Mitglied des Orchesters „KlangVerwaltung). Alle drei Künstler sind hoch motiviert, um den Gedanken des interkulturellen und interreligiösen Dialogs mit Leben zu erfüllen. Erfahrungsgemäß schaffen die intensiven Gespräche mit den Menschen vor und nach den Konzerten besondere Nähe und Vertrauen. Gleichermaßen werden die Künstler mit jungen Iranerinnen und Iranern bei den Workshops lebendige Kontakte aufbauen, die oft über Jahre weitergeführt werden. Großzügig unterstützt wird dieser interkulturelle Dialog vom Auswärtigen Amt. Von der Deutschen Botschaft Teheran wird die Konzertreise engagiert mit vorbereitet. Die Konzertprogramme bestehen nicht aus kompletten Werken der europäischen Klassik. Selbst Mozart, Haydn, Beethoven und andere Vertreter der Klassik können die Menschen in Iran nicht zu Begeisterungsstürmen hinreißen. Wohl aber Klassik-Highlights, die oft durch die Werbung weltbekannt geworden sind aber nicht als Werke der europäischen Klassik erkannt werden. Außerdem studieren die drei Künstler iranische „Klassiker“ ein, die dann mit europäischen Instrumenten vorgetragen werden. Als wir 2012 das iranische „Vatanam“ in Schiras und Teheran als Zugabe brachten, folgten stehenden Ovationen und euphorischer Applaus. - Dr. Klaus Gallas

 


 

Rebekka Hartmann - Violine

 

... erhält in der Kategorie "Beste Solistische Einspielung des Jahres" den ECHO KLASSIK 2012. 
www.rebekka-hartmann.com


 

Julian Riem - Piano

 

... erhält mit dem Münchener Horntrio den ECHO KLASSIK 2012 in der Kategorie "Kammermusikeinspielung des Jahres" 
www.julianriem.de


 

Josef Kröner - Violine

 

... erhält in der Kategorie "Beste Solistische Einspielung des Jahres" den ECHO KLASSIK 2012 und ist Mitbegründer des Orchesters KlangVerwaltung.

 

 

 

PROGRAMMAUSWAHL

 

Saint-Saëns - Introduction und Rondo Capriccioso - 10 Minuten

Chopin - Etüde Op. 10 Nr. 3 E-Dur - 4 Minuten

Bartok - Rumänische Tänze - 12 Minuten

Ravel - Tzigane - 10 Minuten

Chopin - Nocturne Des-Dur - 4 Minuten

Paganini - 24.Caprice - 5 Minuten

Chopin - Etüde Op.25 Nr.12 c-moll - 3 Minuten

Pablo de Sarasate - Navarra - 7 Minuten

Zugabe: die ehemalige persische Nationalhymne “Vatanam“

 

 

 

REISEVERLAUF

 

1. Tag - Mittwoch, 16.10.2013

Linienflug am Nachmittag von Frankfurt mit Iran Air nach Teheran. Nach der Ankunft spätabends Empfang durch die deutschsprachige Reiseleitung. Anschließend Transfer zum Hotel und Übernachtung. – Hotel Espinas, 5-Sterne.

 

2. Tag - Donnerstag, 17.10.2013 - Teheran

Teheran ist Hauptstadt und zugleich die modernste Stadt des Landes. Gleich nach dem Frühstück führt uns erster Weg in das National Museum (ehemaliges Archäologisches Museum Muse-je-Iran-e Bastan), dessen Sammlungen in einem Palais aus der Kadcharenzeit untergebracht sind; hier finden Sie die bedeutendsten archäologischen Schätze des Landes. Nach einem Abstecher in den berühmten Teheraner Basar geht es dann weiter in den Süden zur alten Reichshauptstadt Rey, wo wir durch einen kleinen, sehr schönen Basar zum Imamzadeh (Heiligtum) des Shah Abdol Azim gelangen..

Am Nachmittag werden wir in Teheran folgende Museen besuchen: Golestan Palast: „Rosengarten-Palast“ aus der Kadscharenzeit, der von den Pahlawi-Herrschern nur für besondere Zeremonien genutzt wurde. 1967 Krönung von Mohammad Reza. Für die Öffentlichkeit ist nur der Gartenpalast (Weiße Palast) mit dem Ethnologischen Museum zugänglich. Direkt daneben liegt der Palast Shams ol-Emareh (1867) Glasmuseum: Ehemals Wohnhaus (von 1915) des Premierministers Ahmad Qavam al-Saltanah zur Schahzeit mit folgenden Sammlungen: Emailgalerie (3. bis 1. Jt. v. Chr.) – Kristallgalerie (1. Jt. v. bis zur sassanidischen Epoche) – Perlmutgalerie (islamische Keramik des 9. bis 13. Jh. (Kufi-Dekorationen) – Goldgalerie Exponate aus allen islamischen Epochen. Der Name Goldgalerie geht auf goldfarbene Keramiken des 12./13.Jh. zurück. – Lapislazuli-Galerie mit Exponaten, die eine besondere Glasurtechnik (nach dem Mongolensturm entwickelt) zeigen, meist mit blauem Hintergrund, geometrischen Motiven und arabischer Kalligraphie. Optional Am Abend 1. Konzert

 

3. Tag - Freitag, 18.10.2013 - Besuch der Deutschen Botschaft

Nach dem Frühstück Empfang in der Deutschen Botschaft Teheran. Gespräche und Informationen über die Arbeit der Diplomaten in Iran. Im Laufe des Vormittags verlassen wir die Stadt Teheran in Richtung Süden. Wir fahren nach 450 km entfernte Isfahan. Nach einer kurzen Erholungspause unternehmen wir einer stimmungsvollen Spaziergang über eine der vielen historischen Bogenbrücken, die über den Ewigen Fluss „Zayandeh“ führen. Am Abend speisen wir in einem traditionellen persischen Restaurant. Drei Übernachtungen in Isfahan. – Hotel Abbasi, 5-Sterne

 

4. Tag - Samstag, 19.10.2013 - Isfahan

Ganztägige Stadtbesichtigung von Isfahan, der Stadt mit der reichsten Geschichte Persiens und den meisten Kunstdenkmälern. Die Stadt wurde 1589 als Hauptstadt der Safawiden. Schah Abbas und seine Nachfolger schmückten ihre Residenz mit prachtvollen Bauwerken, von denen viele noch heute zu bewundern sind. Die persische Bezeichnung „Isfahan – nesf-e djahan“ (Isfahan – die Hälfte der Welt) zeugt noch heute von ihrer Bedeutung. Wir besichtigen der Naqhs-e-Jahan-Platz (UNESCO Weltkulturerbe) mit der Imam-Moschee und der Moschee von Scheich Lotfollah, dem 6-stöckigen Palast Ali Qapu (Hohe Pforte). Anschließend gehen wir zu den Gartenpalästen Chehel Sotun (Vierzig Säulen) und Hasht Behesht (acht Paradiese). Jerewan - Goris (240km).- 2 Übernachtungen in Goris

 

5. Tag - Sonntag, 20.10.2013 - Isfahan

Zur freien Verfügung. Erkunden Sie Isfahan nach eigenen Wünschen. Gerne wird Ihnen Dr. Gallas hilfreiche Anregungen geben. Optional Am Abend 2. Konzert

 

6. Tag - Montag, 21.10.2013 - Weiterfahrt nach Yazd

Erster Kontakt mit den frühen Christen in Persien. Besuch des Zentrums der christlichen Minderheit im Land der Schiiten, wir besuchen das armenische Viertel Djolfa mit der Vank-Kathedrale und das armenische Museum. Anschließend Fahrt nach Yazd. Auf der Fahrt besichtigen wir die Wüstenstadt Nain, die für seine feinen Seidenteppiche berühmt ist. Dort besuchen wir die Freitagsmoschee, eines der ältesten islamischen Bauwerke in Iran. Abends Ankunft in Yazd.

Zwei Übernachtungen im orientalischen Moshir-ol-Mamalek Hotel (4-Sterne), eine der schönsten persischen Villa mit landestypischer Architektur und traumhaften Garten. In dieser ehemaligen persischen Villa mit traditioneller persischer Architektur, traumhaften Garten lädt uns der herrlichem Innenhof lädt ein zum stillen Verweilen. Wir hören wir Auszüge aus verschiedenen Werken und lauschen der persischen Poesie.

 

7. Tag - Dienstag, 22.10.2013 - Yazd

Yazd, die Stadt die für ihre prachtvolle traditionelle Architektur bekannt ist, war zur Zeit der Sassaniden ein Zentrum der Zoroastrischen Glaubensgemeinschaft, wovon heute zahlreiche Feuertempel und Begräbnisstätten (Türme des Schweigens) zeugen. Wir besuchen zunächst die Türme des Schweigens und den Zoroastrischen Feuertempel, wo wir im Gespräch mit einem Vertreter der Zoroastrier mehr über diese Gemeinschaft erfahren können.

Nach einem Halt am Arkadenbau Amir Chaqmaq fahren wir weiter zum Dowlatabad-Garten, wo Ihnen die kühlende Funktion der Windtürme erklärt wird und anschließend besichtigen wir die Freitagsmoschee mit ihren wundervollen blauen Keramikkacheln sowie eine Seidenweberei, in der exquisite Brokate noch auf traditionellen Webstühlen gefertigt werden. Optional Am Abend 3. Konzert

 

8. Tag - Mittwoch, 23.10.2013 - Persepolis

Auf der Weiterfahrt nach Persepolis gelangen wir vorerst nach Abarkuh, einer einst blühenden Handelsoase aus dem 10. Jh. an der Karawanenstrasse zum Persischen Golf. Eine mächtige Zypresse soll dem Volksmund nach mehr als 1000 Jahre alt sein. Hier besichtigen wir auch das Mausoleum Gonbad-e Ali aus dem Jahre 1056/1057.

Auf der Fahrt nach Schiras besichtigen Sie die Ruinen von Pasargadae, eine der ältesten achämenidischen Stadtgründungen (UNESCO-Weltkulturerbe) und Persepolis; (UNESCO-Weltkulturerbe), die zu den herausragenden Beispielen persisch-achämenidischer Architektur gehören. Die Ruinen der anschaulich restaurierten Königsresidenz bieten einen bemerkenswerten Einblick in die bedeutendste Zeit der vorislamischen Geschichte. Eine Übernachtung im Apadana Hotel und Restaurant in einem schönen Garten direkt zu Füssen der Palastterrasse von Persepolis – Hotel Apadana INN, 3-Sterne, 1 Nacht

 

9. Tag - Donnerstag, 24.10.2013 - Schirâz

Nach dem Frühstück individueller Spaziergang durch die Ruinen des persischen Palastes. Mittags Weiterfahrt nach Schirâs. Besichtigung der sassanidischen Reliefs von Naqsh-e Rostam. Am Nachmittag erreichen wir Schirâs. Schirâs ist das Herz Irans und das Zentrum der altpersischen Kultur. Die Stadt ist ein Freilichtmuseum von historischen Monumenten, der Geburtsort vieler persischer Poeten und Könige. Wundervoll duftenden Blumen und Orchideen, Orangenbäume und Weinstöcke schmücken die Stadt. Dem großen persischen Dichter Sa’adi zufolge “kommt kein Besucher darum herum, sein Heimweh zu vergessen, wenn er diese Stadt im Mai besucht”. Am Abend tauchen wir bei den Mausoleen der Dichter Hafis und Saadi in die Welt der persischen Poesie ein. Optional Am Abend 4. Konzert – Fünf Übernachtungen in Schirâs, der Stadt der Rosen - Hotel Pars, 5-Sterne.

 

10. Tag - Freitag, 24.10.2013 - von Schirâz nach Firusâbâd

Heute fahren wir in das Kerngebiet von Fârs, dem antiken Herrschaftsraum der Sassaniden. Noch heute leben hier die Kaschgai-Nomaden, von denen wir vielleicht einigen begegnen. Unser zweiter Besuch gilt dem Palast Ardaschirs I. (224 – 241) von Firusâbâd, dem Begründer der sassanidischen Dynastie. Auf dem Wege nach Firusâbâd unternehmen wir einen Spaziergang (ca. 30 Minuten) über einen gut befestigten Treppenweg hinauf zur Festung Qaleh Dokhtar, die einst der Vorposten des Palastes von Ardaschir gewesen ist. Von hier oben bietet sich ein herrlicher Blick in die Schlucht des Flusses Tang-e Ab.

 

11. Tag - Samstag, 26.10.2013 - Schirâs

Gelegenheit für individuelle Besichtigungen. Einkaufen im Bazar. Am Nachmittag besichtigen Sie die herrliche Gartenanlagen Bagh-e Eram (Eram-Garten), es ist die sehenswerteste Gartenanlage der Stadt, mit einem dreistöckigen Palast. Anschließend besichtigen wir das prächtige Mausoleum von Ali Ibn Hamzeh, mit seinen das Licht tausendfach reflektierenden Spiegel-Mosaiken und den Wakil Komplex, ein alter Palast, die Moschee und das Hamam und schlendern anschließend gemütlich über den Bazar. Die gesamte Anlage geht auf Karim Khan Zand zurück.

 

12. Tag - Sonntag, 27.10.2013 - Bischâpur

Die ursprünglich elamische und parthische Besiedlung dieser Stadt ist archäologisch gesichert. An Bischâpur führt die wichtige Handelsstrasse von Firusâbâd nach Ktesiphon (Irak) vorbei. Sechs Jahre nach dem glorreichen Sieg Schâpur I. (241-272) bei Edessa über Kaiser Valerian (253-260), ließ der König seine Residenzstadt Bischâpur 266 n.Chr. errichten. Die Stadt wurde nach dem rechtwinkligen Straßensystem des Hippodamos von Milet angelegt. Römische Gefangene waren maßgeblich am Bau beteiligt, das ist deutlich an den verschiedenen bautechnischen Ausführungen zu erkennen. Der Palast mit seinem Vier-Iwan-Grundriss (mit Fußbodenmosaiken, heute im National-Museum) zeigt die klare persisch-orientalische Hofform, die später auch von der islamischen Architektur übernommen wird. Im Westen der Stadt führen Treppen zu einem Tempel mit quadratischem Grundriss hinab. Das Heiligtum ist sehr gut erhalten. Es ist Anahita der zoroastrischen Fruchtbarkeitsgöttin geweiht. An den beiden Flussufern existieren in den Felswänden der Tang-e Chowgân Schlucht sechs sassanidische Felsreliefs.

An diesem schönen Ort werden wir Picknick mit iranischen Köstlichkeiten genießen. Anschließend folgt die Besichtung der sassanidischen Felsreliefs: Drei von Schâpur I.: Das am Südufer ist das älteste, es muss vor 260 aber kurz nach 244 (nach dem Philippus um Frieden gebeten hat) entstanden sein, da Kaiser Valerian noch nicht dargestellt ist, sondern nur die besiegten römischen Kaiser Gordian III. (238-244) und Philippus Arabs (244-249). Wir besichtigten die Felsreliefs von Bahrâm I. (273-276), Bahrâm II. (276-293) und das von Schâpur II. (309-379). Hauptthemen sind die Inthronisation mit den besiegten Feinden. Dabei erhält der König von Ahura Mazda den göttlichen Ring der Macht. Zu Füßen des Pferdes, auf dem der Gott Schâpur entgegen kommt liegt Ahriman, der Geist des Bösen (der Teufel)! 637 erfolgte die arabische Eroberung, im 10.Jh. wird die Stadt verlassen. - Falls die Zeit ausreichend ist, versuchen wir auch die Schâpur Höhle zu besuchen (etwa 2 Stunden Wanderung)

 

13. Tag - Montag, 28.10.2013 - Schirâs

Den ganzen Tag genießen wir heute Schirâs. Unsere iranische Stadtführerin/rer zeigt uns die Schönheiten der Stadt der Rosen. Schirâs ist fast 220 km² groß, hier leben etwa eine Million Einwohner. Der Fluss Rudkhaneh-e Khoshk schlängelt sich durch die Stadt, er ist über das Jahr meist ausgetrocknet. Nur in den Wintermonaten führt er Wasser mit sich. 648 wird aus dem muslimischen Heerlager die Stadt Schirâs: Im 9. Jh. wird Schirâs Hauptstadt der Saffariden –10./11. Jh. Hauptstadt der Buyiden – 13./14. Jh. Zentrum der persischen Literatur (Saadi und Hafiz).

 

14. Tag - Dienstag, 29.10.2013 - Rückflug nach Deutschland

Transfer zum Flughafen von Teheran und Rückflug nach Deutschland.

 

 

 

RÜCKBLICK

Die geplanten Konzerte in Teheran, Isfahan und Schiras konnten alle mit sehr großem Erfolg durchgeführt werden. Da das Konzert in Teheran in der "Jalil Shahnaz Halle" aufgeführt wurde, nutzten wir die Gelegenheit, den berühmte iranische Musiker Jali Shahnaz, der am 17.07.2013 im Alter von 93 in Teheran verstarb, zu ehren, und erklärten unseren Auftritt als Gedächtniskonzert zu Ehren des großen Iranischen Musikers und Komponisten, was die Iraner mit großer Freude aufgenommen haben.

Mehr als 1000 Iraner feierten die Konzerte des West Östlichen Diwan Weimar enthusiastisch. Die Echo-Klassik Preisträger Rebekka Hartmann (Violine), Josef Kröner (Violine) und Julian Riem (Piano) entführten die Zuhörer zu einer musikalischen Reise durch Europa. Höhepunkt der Konzerte war der gemeinsame Auftritt mit iranischen Künstlern, bei gemeinsamen Spielen des Stückes „Vatanam“, der früheren iranischen Nationalhymne, die sie zuvor in gemeinsamen Workshops einstudierten.

Beim Open-Air Abschlusskonzert in Schiras kamen mehr als 1000 Zuhörer in den Bagh-e Melli Volksgarten und dankten den Künstlern mit stürmischen Applaus und stehenden Ovationen. Nach dem Konzert warteten im Park junge iranische Geiger, um den deutschen Meistern mit ihren Violinen ihre Kunst vorzuspielen.

Für 2014 sind sechs Konzerte mit Workshops in verschiedenen Städten Irans geplant. Bei der diesjährigen Reise wurden über die kulturellen Brücken des West Östlichen Diwan Weimar auch andere Kooperation angedacht.

 

 

 


 

 

West Östlicher Diwan Festival Weimar

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