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Simorq

Das West Östliche Diwan Festival Weimar präsentiert die Deutsche Erstaufführung

Vertonung von Ferdowsis Schahname
Musik des Orients im 21. Jahrhundert
www.simorq.org

Geplant April/Mai 2012

Anmeldungen für den Kartenvorverkauf über:

simorq@west-oestlicher-diwan.de





Musik von Hamid Motebassem
Gesangssolist Homayoun Shajarian
Geleitwort zum interkulturellen Dialog von Stéphane Hessel

Die Deutsche Erstaufführung der Vertonung des persischen Nationalepos »Schahname« von Ferdowsi aus dem 10./11. Jahrhundert – der wie der Dichter Hafez zu den »alten Persern« zählt, die schon Goethe und Rückert beeindruckten – soll in Weimar stattfinden!

Hamid Motebassem, der Komponist, ist zurzeit führend in der neuen persischen Kunstmusik. Sein Stil wurde beeinflusst von Schostakowitsch und auch Mahler, Motebassem aber schreibt für iranisches Instrumentarium: Für Instrumente wie Tar, Kemanche, Barbat, Nay, Tombak. Ein Novum in der iranischen Kunstmusik, denn Motebassem besetzt in Simorq diese Instrumente sinfonisch und setzt Chor und Gesangssolisten dazu. Sie besingen den mythischen weisen Vogel Simorq, der den Königssohn Zaal großzieht, die Liebe zwischen Zaal und Roudabeh oder Zaals Rückkehr. Simorq lautet so auch der Titel dieser Erstvertonung von Texten aus dem Schahname. Motebassem schreibt ausschließlich in iranischen Tonsystemen, sogenannten Makam, wie Chahargah, Homayoun, Mahoor, notiert aber in diesem System der persischen Musik, das Improvisation als wichtigen Bestandteil enthält, die Musik weitgehend durch.

Auch das ist für die persische Kunstmusik neu. 28 Instrumentalisten und ein Chor von 6 Sängern und Sängerinnen stehen auf der Bühne. Das allein zeigt schon die außergewöhnliche Stellung, die dieses für uns durchaus "gut hörbare" Werk in der Fortschreibung iranischer Musikkultur hat.

Geschrieben wurde Simorq in den Jahren 2005–09, es wurde 2010 trotz erheblicher Schwierigkeiten in einem Sportstadion in Teheran uraufgeführt. Die Mitwirkenden sind Mitglieder des Teheraner Orchesters bzw. der dortigen Hochschulen.

Der Gesangssolist, Homayoun Shajarian, gilt zurzeit als führend in der iranischen klassischen Musik in – und außerhalb Irans, ebenso wie Hamid Motebassem als Komponist iranischer Musik, der mit zahlreichen Werken neuer iranischer Musik seit 1989 wesentlich zu deren Entwicklung beigetragen hat. Die Musiker kommen alle aus Teheran, reisen über Holland ggf. via Deutschland nach Schweden weiter, wo das letzte Konzert von der Tournee "Simorq" in Göteborg stattfinden wird. Danach werden sie wieder nach Teheran fliegen. Am 07. April 2012 werden Sie für ein großes Konzert in Londoner Cadogan Hall nach England reisen. Die Möglichkeit, so viele Kapazitäten der iranischen Kunstmusik in Iran in einem Konzert mitten in Deutschland zu erleben, ist bisher einzigartig.


Simorq ist ein offenes Projekt, dessen Erfolg ganz und gar vom Engagement von Stiftungen und Musikliebhabern abhängt, die in der Lage sind, unser kulturelles Bestreben zu unterstützen.

Wir bitten alle, die an diesem kulturellen Erben und der deutschen Erstaufführung in Weimar interessiert sind, uns finanziell zu unterstützen. Allein Oberbürgermeister Stefan Wolf der Stadt Weimar und die Sparkasse Mittelthüringen unterstützen bisher das engagierte Projekt!

Links

Die Musiker: www.simorq.org/Musician.33.0.html
Der Solist: www.simorq.org/Soloist.157.0.html
Der Komponist: www.simorq.org/Composer.155.0.html
Presse: www.simorq.org/English.162.0.html
Videos: www.simorq.org/Video.147.0.html
Bilder: www.simorq.org/Photo-Gallery.17.0.html
Simorq-Foundation: www.simorq.org/Foundation.30.0.html
Das Buch Simorq: www.simorq.org/Foundation.30.0.html
Die Geschichte Simorqs: www.simorq.org/Story-Poem.47.0.html
Simorq-Website: www.simorq.org


Pressestimmen

Neue Musikzeitung Juli/August, Nr. 7/8 2011
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