SONDERREISE IRAN - ARMENIEN 2016 

Exklusive 16-Tage-Erlebnisreise inkl. Besichtigung mehrerer UNESCO-Welterbestätten

Mit dem Iran-Experten Dr. Klaus Gallas - künstlerischer Leiter des West Östlichen Diwan Festivals Weimar

 

Veranstalter Ikarus Tours GmbH
Anmeldung, Beratung, Ansprechpartner: Wolfgang Schneider Tel.: +49 (0) 6174 - 2902 14
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Termine Reisedauer 16 Tage
Di, 05.04.2016 - Mi, 20.04.2016
Mi, 14.09.2016 - Do, 29.09.2016

 

 

 

 

W

arum muss es unbedingt die Kombination Iran-Armenien sein, bis hinauf nach Tiflis (Georgien)? Kultur erster Wahl gibt es sowohl in Iran und als auch in Armenien im Überfluss. Doch gerade dieser Überfluss ist es - der fließende Übergang beider Kulturräume, des antiken Persiens und des christlichen Armeniens - der eine Reise in den Nordwesten Irans und weiter gen Norden durch Armenien, hinauf bis nach Georgien so spannend macht. Hier in Aserbeidschan, im Nordwesten Irans, liegen die Anfänge der achämenidischen Epoche, wo Meder und Perser bei Ekbatana/Hamadan um die Vorherrschaft des antiken Weltreiches der Achämeniden gestritten haben. Hier im Nordwesten Irans, dem ursprünglichen Kulturraum der Meder und Armenier, befinden sich großartige Hinterlassenschaften beider Epochen. Im Gebiet um den Urmia-See bei Tabris und Resaje begegnet man den Anfängen der Meder und Perser, den Gründern des achämenidischen Weltreiches. An dieser Stelle seien erwähnt die wohl einzige erhaltene Meder-Festung Tepe Nushejan aus Lehmziegel (etwa 8. Jh. v.Chr.), Takht-e Soleimann mit einem zoroastrischen Feuerheiligtum der späten Sassanidenzeit (5. Jh. bis Anfang 7. Jh. n. Chr.) und das überwältigende Felsrelief von Bisotun! Hier ließ der Perser Darius I. hoch oben an einem Felsen eine dreisprachige Inschrift nach seinem Sieg 522 v. Chr. über die Meder anbringen. Und in Hamadan begegnet man der lebendigen Geschichte der Achämeniden, Christen und Juden. Das Grabmal von Esther (Altes Testament), Gemahlin Xerxes I. (Sohn Darius I.) und ihres Adoptivvaters Mordachei erinnern gleichermaßen an die Vergangenheit des persischen Reiches wie an die Ursprünge der armenischen Kultur.

 

 

 

Und dann Armenien. Noch bevor man Armenien betritt befinden sich noch auf iranischem Staatsgebiet die beiden armenischen Kirchen St. Thaddäus und St. Stephanos. Sie wurden schon verehrt bevor Armenien 301 n.Chr. als erstes Land der Welt das Christentum als Staatsreligion anerkannt hat – noch bevor die beiden römischen Kaiser Konstantin d. Gr. und Licinius 313 mit dem Mailänder Edikt das Christentum im Römischen Reich als Staatsreligion anerkannt haben. Und dann die armenische Architektur! Sie ist einmalig, man begegnet ihr in ganz Armenien bis hinauf nach Tiflis (Georgien). Auf dieser Reise sollen nach dem „Motto weniger ist mehr“ nur die Highlights besucht werden. Dazu gehören in dem heute nur noch kleinen Kernland Armenien, das weite Teile seines Kulturraumes im Westen der Türkei überlassen musste, Kirchen und Klöster von großartiger Qualität. Diese Reise führt Sie u.a. zu folgenden Kunstschätzen: Kloster Tatev - Kloster Noravank, die „Perle der armenischen Architektur“ - Edschmiadzin (UNESCO Weltkulturerbe), der armenische Vatikan - Tempel von Garni - Kloster Hagharcin und zu den Klosteranlagen von Haghpat und Sanahin. Im Kloster Akhtala bei Sanahin erblicken Sie höchst seltene byzantinische Fresken aus dem 12. Jh. Stets war es in Armenien üblich, ikonographische Programme in Stein als Reliefs auszubilden. Nahezu verstört steht man bei dem kleinen Architekturjuwel Kloster Chor Virab. An der unüberwindbaren Grenze Armenien-Türkei, liegt auf türkischem Staatsgebiet zum Greifen nahe der Ararat, das einstige geographische Herzstück Armeniens, so nah und doch so fern. – Der biblische Berg ist von Armenien aus nicht zu erreichen, die Grenze zur Türkei wurde von der Türkei militärisch geschlossen…!

Wo auch immer, sowohl in Iran als auch in Armenien sind Begegnungen mit Menschen geplant. Bauern in kleinen Dörfern, die liebevoll ihre historischen Klosteranlagen pflegen, Künstler und Musiker, mit all diesen Menschen versuchen wir Kontakt zu bekommen. Denn nur der Dialog mit Menschen anderer Kulturräume ermöglicht uns ein Miteinander. Nur wer das Fremde kennenlernt, kann die Unterschiede zu unserem Kulturraum erkennen und schätzen.

 

 

  • Pro Person im DZ - 3.150,00 €
  • EZ-Zuschlag pro Person - 650,00 €
  • innerdt. Bahnreise (Rail&Fly) - 86,00 €
  • andere Abflughäfen (außer Frankfurt) mit TURKISH AIRLINES - auf Anfrage
  • Visabesorgungskosten Iran - 90,00 €
  • Programmänderungen können aufgrund von äußeren Umständen eintreten.
  • Preisänderungen sind aufgrund von Zuschlägen für Flugpreise möglich.

  • Linienflug mir IRAN AIRLINES ab/bis München und Frankfurt - ab Hamburg, Köln, Leipzig mit Zuschlag: 30,00€
  • Flughafensteuern, Ausreisesteuern, Flughafen-, Lande- und Sicherheitsgebühren
  • 30 kg Freigepäck
  • 14 Übernachtungen inkl. Halbpension in 4-5*Hotels entspr. Standard (Landeskat.) lt. Tourverlauf oder gleichwertig
  • Ausflugs-, Besichtigungs- und Erlebnisprogramm lt. Tourverlauf inkl. Eintrittsgelder
  • Transfers und Überlandfahrten lt. Tourverlauf in guten, landesüblichen, klimatisierten Reisebussen
  • Qualifizierte deutschsprachige örtliche Reiseführung und iranische wissenschaftliche Reiseleitung
  • Zusätzlich wird Dr. Klaus Gallas gezielt Vorträge vor Ort halten

  • Reiserücktrittskosten-Versicherung
  • Fahrt zum Flughafen
  • Trinkgelder
  • Sonstige Mahlzeiten außerhalb der Halbpension
  • Getränke
  • Visagebühren


 

 

 

I

hr Reiseleiter Dr. Klaus Gallas ist ein klassisches „Kind des Zweiten Bildungsweges“: Als Kriegswaise erlernte er von 1956 bis 1959 in Essen den Bergwerksberuf eines Knappen. Parallel zu einer zweiten Ausbildung als Bauzeichner (von 1959 bis 1962) besuchte er die Abendschule zur Erlangung der Fachhochschulreife. Dann folgte das Studium der Architektur an den Ing.-Schulen in Essen und Köln mit dem Abschluss eines Ing.-grad für Architektur. Über den Zweiten Bildungsweg bekam er am Köln-Kolleg 1965 das Abitur. Anschließend studierte er an der TU und LMU in München die Fächer Architektur, Archäologie, Ägyptologie, Byzantinische Kunstgeschichte mit den Abschlüssen zum Dipl. Ing. und promovierte an der TU Berlin mit einem Thema zur byzantinischen Architekturgeschichte der Insel Kreta zum Dr.-Ing.

Ab 1972 freiberufliche Tätigkeit als Journalist, TV- und Buchautor (BR, WDR, ZDF, DuMont Verlag, Hirmer Verlag, Theiss Verlag, Belser Verlag, Süddeutscher Verlag u.a.). Ferner hatte er einen Lehrauftrag an der LMU, war für die DSE (Deutsche Stiftung für Entwicklungshilfe) tätig und hat ausgiebige Auslands-Erfahrungen gesammelt, besonders in den Ländern des Vorderen Orients (Iran, Türkei, Syrien, Oman, Israel) und in den Mittelmeerländern (besonders Griechenland, Zypern, Italien). Im Vordergrund stand immer der Dialog der Kulturen. Klaus Gallas hat längere Zeit in Iran gelebt und jedes Jahr mehrere Monate in Griechenland Forschungs- und Bildungsreisen unternommen (u.a. Ausgrabungen auf Zypern und Kreta). Unter der Schirmherrschaft von Nelson Mandela edierte er für die EXPO 2000 die Kunst Edition KunstKoffer Dialogue of Cultures, an der sich so berühmte Künstler wie Uecker, Immendorff, Miotte, Allen Jones u.v.a. beteiligten. Heute arbeitet Klaus Gallas in Weimar als Kulturhistoriker, Fotograf und als freier Journalist für die Bereiche Kultur und Kunstgeschichte, so wie als freier Kulturmanagementberater. Gerne begleitet er Gruppen zu besonderen Reisezielen, die ihm im Sinne des interkulturellen Dialogs am Herzen liegen. Als Buch- und TV-Autor publizierte er zahlreiche Buchtitel und TV-Dokumentationen über Griechenland (Attika, Ionische Insel, Kreta, Rhodos), Zypern, Sizilien, Iran und München. Schwerpunktthema seiner wissenschaftlichen Publikation war der Kunstraub im türkisch besetzen Teil Zyperns.

 

Am 10. Juli 2008 gründet Klaus Gallas die gemeinnützige GmbH „West Östlicher Diwan Festival Weimar“ mit dem Ziel, den interkulturellen und interreligiösen Dialog aktiv zu gestalten. 2009 leitete und organisierte er als Künstlerischer Leiter das Iran Festival, für das Außenminister Dr. Frank Walter Steinmeier die Schirmherrschaft übernommen hat. 2010 folgte das Marokko Festival mit einer Konzertreise der KlangVerwaltung von Enoch zu Guttenberg. 2010 wurde auf seinen Antrag hin der Hafez Gedenktag (12. Oktober) in die „offizielle Projektliste der UNESCO zum Internationalen Jahr für die Annäherung der Kulturen“ aufgenommen. Jedes Jahr veranstaltet er am 21. März zu Bachs Geburtstag unter dem Motto „Bach grüßt das persische Neujahrsfest Nowruz“ im Stadtschloss von Weimar ein Konzert mit iranischen Klängen und Musik von Bach. 2015 veranstaltete Dr. Gallas ein „Erinnerungskonzert zum Genozid an die Armenier von 1915“ mit armenischer Musik, für das der Ministerpräsident von Thüringen, Bodo Ramelow, und der armenische Botschafter, Ashot Smbatyan, die Schirmherrschaft übernommen haben.

 

 

REISEVERLAUF

 

1. Tag

Abends Flug mit Türkisch Airlines über Istanbul nach Kermanshah.

 

2. Tag - Kermanshah - Taq-e Bostan 

Frühmorgens (nach einem Zwischenstopp in Ahwas) Ankunft in Kermanshah, Unterbringung im Hotel Jamshid (oder vergleichbar) – Frühstück, Entspannen und Ankommen. Am Nachmittag Bummel zu den sassanidischen Felsgrotten von Taq-e Bostan inmitten einer paradiesischen Gartenanlage, die von Iranern zum Picknick genutzt wird. Die beiden Felsgrotten sind großartige Zeugnisse der Sassaniden des 4. bis 6. Jh., von Schâpur II. bis Chosrau II. Das Besondere dieser Felsreliefs sind die Jagdszenen von Chosrau II. Am Abend Spaziergang durch die bunten Straßen am Park entlang zum Hotel.

 

3. Tag - Fahrt nach Hamadan

Fahrt nach Hamadan (190 km). Unterwegs Besichtigung von Bisotun (40 km) mit dem berühmten Darius-Felsrelief (UNESCO-Weltkulturerbe), das er nach seinem Sieg über die Meder 522 v. Chr. hoch oben anbringen ließ. Ihr Reiseleiter Dr. Gallas wird versuchen, mit dem zuständigen Archäologen Kontakt für eine Sonderführung zu bekommen. In Kangavar (60 km) Besichtigung des weitläufigen Anahita-Heiligtums aus dem 2. Jh. v. Chr. Übernachtung in Hamadan (90 km, 3 Nächte).

 

4. Tag - Hamadan

Besichtigung des Grabmals des Arztes und Philosophen Abu Ali Sina (Avicenna) mitten in der Stadt. Dann die unweit von Hamadan in den Felsen geschlagenen achämenidischen Schrifttafeln Ganj Nameh aus der Zeit Darius I. und seinem Sohn Xerxes I. in einem malerischen Tal des Alvand-Gebirges. Der steinerne Löwe am Stadtrand erinnert an Alexander den Großen und das Mausoleum der biblischen Esther ist ein Hinweis auf das Alte Testament. Höhepunkt dieses Tages ist das Seldschuken-Grab von Gonbad-e-Alavian mit fantastischem Ziegeldekor aus dem 11.-14. Jh.

 

5. Tag - Tepe Nushejan

Ganztägiger Ausflug zur ehemaligen medischen Festung Tepe Nushejan (2 x 70 km), die großartig inmitten einer Ebene auf einem Hügel errichtet wurde. Es ist die bedeutendste Ausgrabungsstätte der Meder in Iran aus dem 8. – 6. Jh. v. Chr. mit dem wahrscheinlich ältesten Feuertempel der zoroastrischen Religion. Alle Gebäude wurden aus Lehmziegeln errichtet.

 

6. Tag - Takht-e Soleiman - Takab

Die heutige Fahrt geht in die grandiose Landschaft von Nord-West-Aserbeidschan mit dem angrenzenden Zagros-Gebirge nach Takht-e Soleimann (290 km - Thron des Salamon), einem der wichtigsten Feuerheiligtümer der Sassaniden, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Inmitten der annähernd kreisrunden Burganlage von Takht-e Soleiman befinden sich der Feuertempel und der Zendan-e Soleiman See. Übernachtung in Takab, etwa 40 km südlich von Takht-e Soleiman.

 

7. Tag - Takab - Tabriz

Fahrt von Nord-West Aserbeidschan nach Tabriz (285 km) mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern, von Marco Polo 1275 als eine der reichsten Städte an der Seidenstraße beschrieben. Besuch der Blauen Moschee (Madjid-e Kabud) aus dem 15. Jh. mit wunderbarem blaugrundigen Kachelschmuck, des größten überdachten Basars der Welt, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und des „Hauses der Verfassung“, das ehemalige Zentrum der iranischen konstitutionellen Revolution von 1905 und 1911, das heute als Museum genutzt wird. Übernachtung in Tabriz.

 

8. Tag - Tabriz - Djolfa (Jolfa) 

Fahrt zu den armenischen Kirchen St. Thaddäus (240 km) und weiter zu St. Stephanos (130 km), beide Kirchen gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Damit beginnt unsere Reise zu den ältesten christlichen Hinterlassenschaften der Welt mit großartigen architektonischen Beispielen, von denen viele weitere zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Diese beiden armenischen Kirchen befinden sich noch auf iranischem Staatsgebiet, liegen aber mitten im fast 3000 Jahre alten Kulturraum Armeniens! Fahrt nach Djolfa (22 km), aus dieser Ortschaft hat 1605 Schah Abbas etwa 30.000 Armenier nach Isfahan umgesiedelt, da er ihr Kunsthandwerk so sehr schätzte. Übernachtung in Djolfa.

 

9. Tag - Djolfa - Norduz - Goris

Fahrt zur iranisch-armenischen Grenze, Übergang bei Norduz. Dort Bus–und Reiseleiterwechsel. Weiterfahrt in die fantastische Bergwelt des südlichen Kaukasus über Kapan nach Goris. Übernachtung in Goris (ca. 300 km, 2 Nächte).

 

10. Tag - Kloster Tatev - Khndzoresk

Fahrt durch das tief in den Felsen eingeschnittene grandiose Tal von Worotan zum 32 km abgelegenen Kloster Tatev aus dem 9. Jh. mit bestechenden Beispielen armenischer Architektur. Auf halber Strecke sehen Sie rechts einen Wasserfall vom Felsen hinunterstürzen. Das Kloster können wir aber auch mit der von einem Schweizer Unternehmen betriebenen Seilbahn erreichen, mit der wir über das weite Tal hinwegschweben. Zurück nach Goris, fahren wir weiter zum 12 km entfernten Höhlendorf Khndzoresk, in dem zur Blütezeit im 17. – 18 Jh. mehr als 3.000 Einwohner lebten; Anfang des 20. Jh. waren es sogar annähernd 9.000 Menschen. Heute ist das Höhlendorf unbewohnt. Eine gigantische Hängebrücke überquert seit Juni 2012 die weite Schlucht mit einem berauschenden Bachlauf. Für schwindelfreie Reisende wartet am Ende der etwa 160 Meter langen Fußgänger-Hänge-Brücke der Bus. Rückfahrt nach Goris.

 

11. Tag - Goris – Noravank – Erevan/Jerewan

Weiter geht es gen Norden zur armenischen Hauptstadt Erevan/Jerewan (ca. 240 km). Nach nur 36 km kommen wir zu einer archäologischen Sensation nach Zorakarer/Karahundsch! 223 Basaltblöcke stehen aufrecht im Gelände; 40 von ihnen bilden einen Kreis und in fast jeden von diesen Megalithen wurde ein Loch durchgebohrt, so dass man den Himmel beobachten konnte. Eine bedeutende Kultstätte des 2./1. Jt., die zu vielen Spekulationen anregt…! Weiter geht es zum Kloster Noravank, seine Sakralbauten werden nicht zu Unrecht „Perle der armenischen Architektur“ genannt. Hier residierten vom 12. bis 14. Jh. die Bischöfe von Sjunik. Etwa 42 km vor Jerewan kommen wir zu dem kleinen Kloster Chor Virab (Khor Virap). Majestätisch liegt es nahezu zu Füßen des Ararats, des biblischen Berges des Christentums. Doch der Berg liegt auf türkischem Staatsgebiet, die Grenze ist unüberwindbar verschlossen. Da liegt der Ararat, so nah und doch so fern… . Übernachtung in Erevan (2 Nächte).

 

12. Tag - Erevan - Etschmiadsin - Garni

Vormittags Stadtrundfahrt in Erevan mit seinen vielen Gesichtern vom Erbe der Sowjetzeit bis zur Moderne. Kurze Fahrt nach Edschmiadzin, in den „armenischen Vatikan“, UNESCO-Weltkulturerbe und das Zentrum der armenischen autokephalen (selbständigen) Kirche. Heute ist es das religiöse Zentrum Armeniens und Sitz des armenischen Katholikos. Ausflug nach Garni (30 km) zu einem seltsamen „griechischen Tempel“, einst Sommersitz der armenischen Könige und berühmt durch das einzige im Kaukasus erhaltene Relikt hellenistischer Kultur, den Mithras-Tempel. Rückfahrt nach Erevan.

 

13. Tag - Erevan - Sevansee - Hagharcin - Dzoraget

Nach dem Frühstück Fahrt von Erevan zum armenischen Friedhof von Noratus, der direkt am Sevan-See liegt (ca. 85 km). Hier stehen eng nebeneinander etwa 900 armenische Kreuzsteine aus dem 9.-19. Jh. Wieder nach Norden, kurzer Stopp beim Kloster Hayrawank (11 km) und weiter zum Sevan-Kloster (29 km) mit einem prachtvollen Blick über die „Blaue Perle“ von Armenien, den Sevan-See, der heute enorm durch die Umwelt belastet ist. Über Dilidschan (34 km) fahren wir zum wieder belebten und restaurierten Kloster Hagharstin etwa 9 km durch eine wunderbare Waldgegend, die auch die „armenische Schweiz“ genannt wird. Dieser Landschaftsraum begleitet uns weiter über die Industriestadt Vanadzor zu unserem Hotel in Dzogaret (61 km) direkt an dem rauschenden Bergfluss Debed gelegen.

 

14. Tag - Alaverdi - Haghpat - Sanahin - Grenze - Tbilissi

Jeder Besichtigungspunkt, jede Kulturstätte in Armenien ist etwas Besonderes, doch die beiden UNESCO-Weltkulturerbestätten Haghpat und Sanahin, kurz vor der georgischen Grenze, sind absolute Höhepunkte. Hoch über dem Bergbauort Alaverdi bekrönen die beiden Klosteranlagen die teilweise durch den Bergbau aufgewühlte Landschaft. Ein weiterer Höhepunkt, ist das für Armenien völlig fremdartig wirkende Kloster Akhtala bei Sanahin mit Fresken nach byzantinischer Art. Nach dem Mittagessen in Alaverdi Weiterfahrt zur armenisch–georgischen Grenze bei Sadachlo (etwa 49 km). Bus und Reiseleiterwechsel und Weiterfahrt nach Tbilissi (80 km). Abendessen in einem traditionellen Restaurant. Übernachtung in Tbilissi (2 Nächte).

 

15. Tag - Tbilissi

Vormittags Stadtbesichtigung in Tbilissi. Zunächst Besichtigung der Altstadt mit der Metechi Kirche (13.Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier hat man einen Blick auf den Fluß Mtkwari, die Altstadt und die Umgebung Tbilissis. Vorbei an den Schwefelbädern zur Nariqala Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur der Sioni Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino – sie christianisierte Georgien – aufbewahrt wird. Weiter zur Antschischati Kirche (6.Jh.), der ältesten Kirche der Stadt. Besuch der Schatzkammer des Historischen Museums (Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses). Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Abendessen in einem georgischen Restaurant.

 

16. Tag - Tbilissi - Frankfurt

Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Turkish Airlines via Istanbul nach Frankfurt.

 

 

 

KURZ UND GUT

 

Vestibulum id urna
  • einmalige Kombinationsreise von Iran und Armenien inkl. Besichtigung mehrerer UNESCO-Welterbestätten
  • eine Reise zu den Ursprüngen des antiken Weltreichs der Achämeniden
  • auf den Spuren des christlichen Armeniens mit allen Höhepunkte der armenischen sakralen Architektur
  • zum Abschluss die Hauptstadt Georgiens, Tbilissi
  • hochqualifizierte Reiseleitung durch Herrn Dr. Klaus Gallas, einem langjähriger Kenner der Region
  • eine besondere Reise mit nur zwei Terminen

 

 

 

 

 

 

West Östlicher Diwan Festival Weimar

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